Back to Course

Cultural Bridges: Jugendliche setzen sich online für Toleranz ein

0% Complete
0/0 Steps
  1. MODUL 1. Einführung in die kulturelle Intelligenz

    Einführung in die kulturelle Intelligenz
  2. Kognitive CQ (Wissen)
  3. Motivierendes CQ (Antrieb)
  4. Metakognitive CQ (Strategie)
  5. Verhaltens-CQ (Aktion)
  6. Kulturelle Vielfalt
  7. Fallstudie: Die expansion von Starbucks in China
  8. Kulturelle Intelligenz: tipps & häufige fallstricke
  9. Modul 1. Zusammenfassung & Selbstbewertungsquiz
  10. MODULE 2. Kulturelle intoleranz online verstehen
    Einführung in kulturelle intoleranz online
  11. Formen kultureller intoleranz im Internet
  12. Auswirkungen kultureller intoleranz im Internet
  13. Verstehen, wie man mit kultureller intoleranz im Internet umgeht und darauf reagiert
  14. Maßnahmen in sozialen medien zur bekämpfung kultureller intoleranz
  15. Digitale verantwortung – ihre rolle
  16. Fallstudie: Die kontroverse um Dolce & Gabbana in China
  17. Kulturelle Intoleranz: ttipps & häufige fallstricke
  18. Module 2. Zusammenfassung & Selbstbewertungsquiz
  19. MODUL 3. Förderung Kultureller Intelligenz online
    Einführung in die förderung Kultureller Intelligenz im Internet
  20. Soziale medien als kulturlandschaft
  21. Soziale Medien als ausdruck kultureller werte, normen und verhaltensweisen
  22. Social Media tools zur förderung Kultureller Intelligenz
  23. Einfluss sozialer medien auf kulturelle identität und zugehörigkeit
  24. Strategien zum teilen und fördern von kulturellem wissen im Internet
  25. Fallstudie: Kampagne #ShareCulture und #ShareOurHeritage der UNESCO
  26. Förderung Kultureller Intelligenz: tipps & häufige fallstricke
  27. Modul 3. Zusammenfassung & Selbstbewertungsquiz
  28. MODUL 4. Ansprechende Inhalte Erstellen
    Einführung in die Erstellung ansprechender Inhalte
  29. Storytelling
  30. Digitales storytelling
  31. Entwicklung digitaler geschichten
  32. Barrierefreies Geschichtenerzählen
  33. Digitales storytelling und soziale medien
  34. Digitales storytelling für cq-bewusstsein und -bildung
  35. Ein aufruf zum handeln (CTA)
  36. Hashtags
  37. Social media seo verstehen
  38. Fallstudie: #GettyMuseumChallenge vom J. Paul Getty Museum
  39. Ansprechende Inhalte erstellen: tipps & häufige fallstricke
  40. Modul 4. Zusammenfassung & Selbstbewertungsquiz
  41. MODUL 5. Online-Kampagnen und Interessenvertretung
    Einführung in Online-Kampagnen und Interessenvertretung
  42. Fortgeschrittene Tools für Online-Interessenvertretung
  43. Digitale Plattformen für Interessenvertretung
  44. Grundsätze für Online-Kampagnen
  45. Verfassen überzeugender Botschaften
  46. Rechtliche und ethische Überlegungen bei der Interessenvertretung
  47. Förderung von Vielfalt in der Interessenvertretung
  48. Inklusive Kampagnen
  49. Aufbau langfristiger Interessenvertretungsmaßnahmen
  50. Fallstudie: Die Online-Kampagne von Fridays for Future
  51. Interessenvertretung: tipps & häufige fallstricke
  52. Modul 5. Zusammenfassung & Selbstbewertungsquiz
  53. MODUL 6. Digitales Wohlbefinden und Sicherheit
    Einführung in digitales Wohlbefinden und Sicherheit
  54. Die Bedeutung der Online-Sicherheit
  55. Selbstfürsorge-Techniken für digitales Wohlbefinden
  56. Umgang mit Negativität im Internet
  57. Online-Sicherheitspraktiken und ethische digitale Interessenvertretung
  58. Fallstudie: Online-Kampagne des Malala FundDigitales Wohlbefinden und Sicherheit: tipps & häufige fallstricke
  59. Modul 6. Zusammenfassung & Selbstbewertungsquiz
  60. Digitales Wohlbefinden: tipps & häufige fallstricke

Der Fall der Online-Kampagne von Fridays for Future

Zusammenhang

Im Jahr 2019 startete Fridays for Future (FFF), eine von Greta Thunberg initiierte von Jugendlichen geführte globale Klimabewegung, eine digitale Advocacy-Kampagne, um das Bewusstsein für die dringende Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen zu schärfen. Junge Klimaaktivist*innen aus der ganzen Welt nutzten Social-Media-Plattformen wie Instagram, X (ehemals Twitter) und TikTok, um ihre Botschaften zu teilen, digitale Streiks zu organisieren und eine globale Gemeinschaft von Unterstützer*innen aufzubauen. Das Hauptziel der Kampagne war es, die politischen Entscheidungsträger unter Druck zu setzen, eine aggressivere Politik zur Bekämpfung des Klimawandels umzusetzen und den Einzelnen zu ermutigen, einen nachhaltigen Lebensstil zu ändern.

Ein herausragender Aspekt der Kampagne war die Serie #DigitalStrike, bei der junge Aktivisten jeden Freitag Fotos und Videos mit Schildern mit klimabezogenen Botschaften posteten. Zu den digitalen Befürwortern gehörten Ridhima Pandey aus Indien, die Beiträge über die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf Kinder teilte, und Vanessa Nakate aus Uganda, die ihre Plattform nutzte, um darauf hinzuweisen, wie der Klimawandel afrikanische Gemeinschaften unverhältnismäßig stark betrifft.

Ausstellen

Die digitale Kampagne Fridays for Future erreichte weltweite Sichtbarkeit und mobilisierte Millionen junger Menschen, sich der Klimabewegung anzuschließen. Das Unternehmen stand jedoch auch vor großen Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit Online-Belästigung und Fehlinformationen. Aktivist*innen, vor allem solche aus marginalisierten Gemeinschaften, sahen sich mit rassistischen, sexistischen und klimaleugnenden Kommentaren konfrontiert. Diese Angriffe zielten darauf ab, ihre Glaubwürdigkeit zu untergraben und ihre Stimmen zum Schweigen zu bringen. Die weit verbreiteten Fehlinformationen über den Klimawandel erschwerten ihre

Bemühungen, genaue wissenschaftliche Informationen zu vermitteln und das Engagement aufrechtzuerhalten, zusätzlich.

Ergriffene Maßnahmen

Um Online-Belästigung und Fehlinformationen zu bekämpfen, hat Fridays for Future eine Reihe von Strategien umgesetzt. Die Bewegung bot Aktivist*innen Schulungen zum Umgang mit negativen Kommentaren, zur Entlarvung von Klimamythen und zur Sicherheit im Internet an. Sie boten Ressourcen für die Unterstützung der psychischen Gesundheit an und schufen ein Peer-Support-Netzwerk, in dem Aktivist*innen ihre Erfahrungen und Strategien zur Resilienz austauschen konnten.

FFF arbeitete auch mit Social-Media-Plattformen zusammen, um missbräuchliche Inhalte zu melden und zu kennzeichnen, was zur Entfernung mehrerer schädlicher Beiträge und Konten führte.

Die Aktivisten wurden ermutigt, nach Möglichkeit verifizierte Konten zu verwenden, um sicherzustellen, dass ihre Botschaften authentisch und vertrauenswürdig bleiben. Sie begannen auch, Hashtags wie #ClimateJustice und #ProtectClimateActivists zu verwenden, um auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, mit denen sie konfrontiert waren, und um Solidarität unter den Fans aufzubauen.

Lehren

Die Fridays for Future-Kampagne betonte, wie wichtig es ist, digitale Befürworter auf die Realitäten des Online-Aktivismus vorzubereiten. Er unterstrich die Notwendigkeit eines umfassenden Ansatzes, der Online-Sicherheitsmaßnahmen, emotionale Unterstützung und strategisches Engagement mit Social-Media-Plattformen kombiniert. Die Kampagne unterstrich auch die Herausforderung der Bekämpfung von Fehlinformationen und betonte, wie wichtig es sei, junge Aktivisten in die Lage zu versetzen, glaubwürdige, evidenzbasierte Informationen zu präsentieren.

Eine wichtige Erkenntnis war, wie wichtig es ist, eine unterstützende Gemeinschaft zu schaffen, in der sich junge Aktivist*innen gegenseitig unterstützen und solidarisch sein können.

Diese Fallstudie zeigt auch, dass das Eintreten für Veränderungen im Internet Resilienz und digitale Kompetenz erfordert, einschließlich des Verständnisses, wie man auf Negativität reagiert, ohne überfordert zu werden.

Schlussfolgerung

Die Erfahrungen von Fridays for Future mit digitaler Interessenvertretung zeigen, wie wichtig Unterstützungssysteme und Sicherheitsmaßnahmen für die Aufrechterhaltung von Online-Aktivismus sind, insbesondere für junge Menschen.

Durch die Förderung einer Community of Care und die Fokussierung auf digitale Resilienz hat die Bewegung die Herausforderungen von Online-Hassreden und Fehlinformationen erfolgreich gemeistert und gleichzeitig ihre Botschaft für den Klimaschutz weiter verbreitet.

Fridays for Future – “Digitale Streiks und Online-Advocacy

Skip to content